Fast alle sind sich einig: Apple ist ein Investment. Nicht zuletzt dadurch, dass Warren Buffett seinen Anteil erheblich aufgestockt hat, fällt die Euphorie groß aus. Kursziel mindestens 200 $ hört man. Die Analysten bei Berkshire Hathaway werden sich die Frage gestellt haben: Apple quo vadis? Und sie scheinen eine zufriedenstellende Antwort gefunden zu haben. Das iPhone läuft, die Umsätze mit Nebenprodukten wie Apple Music steigen. Aber reicht das? Ist Apple nicht ein „one trick pony“, das außer Unmengen Cash und einem tollen Produkt nicht viel zu bieten hat? Das ist natürlich alles andere als schlecht, siehe etwa Coca Cola – stabil! Als die Apple-Aktie sich um die 100 $ bewegte, fielen die Analystenkommentare allerdings verhaltener aus, es hieß: „Ist das jetzt eine Einstiegschance?“, ohne dass Apple fundamental anders zu bewerten gewesen wäre. Für mich heißt das: Beware of the masses, gerade weil aktuell die Nachfrage nach dem iPhone 8 eingepreist sein dürfte. Kurzfristig dürfte die Rallye weitergehen, wenn sich nicht politische Risiken im Hinblick auf die Steuerpläne der Trump-Administration ergeben, die, werden sie umgesetzt, erhebliche Vorteile für die hohen Kapitalreserven von Apple bedeuten könnten; vgl. hierzu die Analyse von Seeking Alpha aus Februar 2017. Die Frage nach der langfristigen Entwicklung – insbesondere im Vergleich mit den anderen Tech-Giganten, ist ungleich schwieriger zu beantworten.

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