Wann kommt der nächste „Crash“?

Alle reden darüber, aber niemand weiß es. Es gibt zahlreiche Aktienprofis, die immer wieder und unerlässlich vor der nächsten großen Korrektur warnen. Das Grundcredo ist: What goes up, must come down! Dass es am Aktienmarkt immer wieder zu Korrekturen kommt, ist kein Geheimnis, wenn man sich die Geschichte der Kapitalmärkte näher betrachtet. Was indes entscheidend ist, dass die Gewinne über lange Zeiträume in aller Regel auch Verluste aus größeren Korrekturen wieder wett machen. Daher ist es für Privatanleger besonders wichtig, sich nicht auf einen Anlagehorizont von einem oder drei Jahren zu beschränken und dann, wenn eine Aktie in dieser Zeit keine Rendite gebracht hat, etwa wieder zu verkaufen. Dies kann ein großer Fehler sein. Es braucht an der Börse Disziplin und Durchhaltevermögen und es müssen manchmal Durststrecken durchgestanden werden. Man sollte sich daher nicht darauf fokussieren, wann es – aktuell vor allem wegen möglicherweise steigender Zinsen – zu letzendlich unvorhersehbaren Korrekturen an den Aktienmärkten kommt, sondern seine Zeit sinnvoll darin investieren, solide Unternehmen mit stabilen Erträgen ausfindig zu machen, die einem auch in zehn oder dreißig Jahren noch zuverlässig Wertzuwachs und Ertrag liefern. Dann kann man sich bei einer Marktkorrektur getrost der Empfehlung von Warren Buffett anschließen, der in diesem Fall rät, sich einfach ein Eis zu kaufen.

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