Income Investing

Der englische, selbsterklärende Begriff des Income Investing steht dafür, Unternehmen in den Blick zu nehmen und zu kaufen, die möglichst hohe Ausschüttungen durch Dividenden vornehmen und diese stabil über gewisse Zeiträume ausgezahlt haben.

In Deutschland gibt es bei den meisten großen Unternehmen den sogenannten Dividendenstichtag, an dem eine Zahlung an jeden Aktionär pro Aktie geleistet wird. Income Investors haben in der Regel schon etwas Kapital beisammen und wollen sich eine zweite Einkommensquelle erschließen.

Im Vergleich zum Value Investing steht der gegenwartsbezogene Ertrag durch Ausschüttungen und nicht der in die Zukunft gerichtete Kapitalaufbau im Vordergrund. Vor allem in den USA gibt es einige Unternehmen, die Dividenden nicht nur jährlich, sondern halbjährlich, quartalsweise oder sogar monatlich auszahlen. Im Gegenzug steuerlicher Vergünstigungen sind einige dieser Unternehmen (BDC und REIT) sogar gesetzlich verpflichtet, hohe Anteile ihrer Gewinne (über 90%) wieder an die Aktionäre auszuschütten.

 

Bei Anlagen im Ausland werden die Erträge in aller Regel quellenbesteuert und die dort abgeführte Steuer wird in Deutschland angerechnet. Weil Sie Ihr Geld im Ausland anlegen, steht dem ausländischen Staat, in dem das Unternehmen seinen Sitz hat, regelmäßig das Besteuerungsrecht an den Kapitaleinkünften zu.

Die Rechnung von den angenehmen monatlichen Ausschüttungen greift natürlich etwas zu kurz, denn sie berücksichtigt nicht, dass Dividenden thesauriert werden müssen, wenn Vermögensaufbau das Ziel ist.

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