Hedging

Hedgen bedeutet, dass Sie statt nur einem Geschäft gleich (mindestens) zwei Geschäfte tätigen, ein Grundgeschäft und ein Gegengeschäft, mit dem die Risiken des Grundgeschäfts ausgeglichen werden. Sie kennen vielleicht den Begriff des Hedgefonds, der aber im Wesentlichen nichts mit dem Hedgen als Transaktionsform zu tun hat. Hedgen kommt typischerweise zum Ausgleich von Währungsschwankungen in Betracht.
Dabei wird neben einem realen Geschäft eine Option gekauft, die zum Tausch von Geld mit einem festgelegten Kurs garan-tiert. Von der Grundidee soll das Hedgen daher verhindern, dass zwischen dem Verkauf einer Ware zu einem späteren Zeitpunkt der Geldkurs der vereinbarten Währung verfällt und man für sein Produkt Geld erhält, das weniger wert ist, als zum Zeitpunkt des Geschäftsabschlusses. Unternehmen können Hedges nutzen, um etwa Preisrisiken bei Rohstoffen zu verringern. Zum Beispiel sind Luftfahrtunternehmen auf Preisstabilität bei Kerosin angewiesen und hedgen daher.
Private Anleger können ebenfalls verschiedene Möglichkeiten wahrnehmen, um zu hedgen. Wenn Sie eine Aktie gekauft haben, können Sie Put-Optionsscheine, Put-Zertifikate kaufen oder die Aktie sogar klassisch shorten. Für Privatanleger halte ich das Hedgen wegen dessen Komplexität generell für ungeeignet.

0 Kommentare

Dein Kommentar

Want to join the discussion?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.