Dividenden – man lernt jeden Tag dazu

In den letzten Wochen bin ich nicht dazu gekommen, hier etwas zu aktuellen Zukäufen oder Beobachtungen zu schreiben. Das heißt aber nicht, dass nicht viel passiert ist, ganz im Gegenteil habe ich mich vertieft mit Dividenden beschäftigt, ein Thema, das bislang von mir zu Unrecht fast völlig unbeachtet geblieben ist. Wenn man aber passives Einkommen generieren möchte, gibt es fast nichts Spannenderes als die Suche nach tollen und günstig bewerteten Dividendentiteln. Ein guter Blog hierzu ist Finanzielle Freiheit mit Dividende.

Im Prinzip scheinen mir ein paar Titel, die über 10% Dividende bieten, sehr riskant zu sein. Aus der Aktie von Laura Ashley zum Beispiel werde ich nicht schlau. Eine derart hohe Dividende trotz der bestehenden operativen in den online verfügbaren Reports beschriebenen Problemen und Umsatzrückgängen ergibt für mich einfach keinen Sinn. Attraktiv ist es dennoch, auf den Turnaround zu setzen, weil die Aktien derzeit wirklich günstig sind. Aber schon knapp unterhalb solcher Fabeldividenden kann man etwa bei Immobiliengesellschaften gute Dividenden bekommen. Wer sucht, der findet! Das Beste ist aus meiner Sicht, dass man bei einer guten Einstiegsgelegenheit nicht nur die Kursgewinne für sich verbuchen kann, sondern durch die Dividende auch noch einen Vielfaches der Dividendenrendite zum Stichtag gemessen am eingesetzten Kapital bekommt. Hier dürfte dann auch einmal 20 % und mehr drin sein. Beispiel Marine Harvest, ein norwegischer Zuchtlachskonzern: Die Dividendenrendite 2017 liegt bei 8,18% – der (heutige) Kurs bei 15,39 EUR. 2011 war die Aktie aber noch für gute 3 EUR zu haben – you do the math! Aus diesem Grund hat die Dividende für mich bei zukünftigen Investitionen einen viel größeren Wert als bis vor kurzem.

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