Die griechische Politik soll 105 der 140 der zugesagten Reformen umgesetzt haben, wie EU-Währungskommissar Pierre Moscovici äußerte. Auch die Wirtschaft ist positiver gestimmt für Griechenland. Bei der Welt war zu lesen, dass aktuell die „Pleitewahrscheinlichkeit“ mit unter 40 % so gering wie zuletzt 2014 eingeschätzt wird. Für griechische Staatsanleihen soll so viel gezahlt werden wie seit 2009 nicht mehr (n-tv). Dass es trotzdem nicht zur Freigabe weiterer Hilfen kommt, soll an dem Streit über einen Schuldenschnitt insbesondere zwischen Finanzminister Schäuble und dem IWF liegen. Aus meiner Einschätzung liegt der Markt richtig. Der Schuldenschnitt könnte eine (politische) Frage des „Wann“ und nicht des „Ob“ sein. Dies auch wegen des zuletzt wieder gestiegenen Zusammenhaltes in der EU. Im Übrigen gilt das Prinzip: Wer sich so lange wie EU und der IWF der Griechenland-Rettung verschrieben haben, werden alles Mögliche tun, um eine Pleite abzuwenden.

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