Nachdem ich mich am Wochenende nochmals ausführlicher mit Bitcoins befasst habe, hat sich für mich der Eindruck bestätigt, dass es sich um eine interessante Spekulation handelt, Bitcoins zur halbwegs soliden Geldanlage oder als Beimischung aber nicht geeignet sind. Das Argument der fehlenden Wertschöpfung ist mittlerweile schon weit verbreitet. Hinzu kommt aus meiner Sicht entscheidend, dass wenn man den Blick für weitere Krypto-Währungen öffnet, Bitcoin keinesfalls die sich durchsetzende Technologie sein muss. Einen Vergleich von sechs Währungen kann man sich etwa im BitcoinBlog ansehen. Es gibt allerdings noch dutzende mehr, die im Rennen sind. Die Zulassung in Japan als Zahlungsmittel und die erneut beantragte Zulassung eines Bitcoin-ETF in den USA – die Entscheidung steht noch aus! – rechtfertigen den Hype aus meiner Sicht nicht. Es gilt die alte Börsenweisheit: „By the time you read it, it’s too late„. Ein wichtiger Teil des Hypes um Bitcoins kann sein, dass ihre Zahl endlich ist und man diese Prognose sogar ziemlich genau treffen kann. Damit ist das Spekulationspotenzial im Vergleich zu Gold noch weitaus größer – nur gleichfalls auch die Unsicherheiten. Ich will damit nicht sagen, dass nicht einige große Gewinne mit Bitcoins einfahren können. Die Risiken überwiegen die Chancen aber derzeit deutlich.

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