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Bitcoin – Der Blick des Contrarian

Die Erfolgswelle des Bitcoin und anderer Kryptowährungen bemisst sich für viele Anleger daran, wie seriös die jeweiligen Kryptowährungen sind bzw. werden. Nachdem der Hype um den Jahreswechsel abgeklungen war und mir ein paar Enthusiasten traurig ihre Bitcoin-Wallets gezeigt hatten, hieß es: Zunächst müssen die Spekulanten raus, damit Kryptowährungen für institutionelle Anleger interessant werden und die „schwarzen Schafe“ ggf. durch weitere Regulierung aus dem Markt gedrängt werden. Es ist kein Geheimnis, dass die Anonymität von Bitcoin-Transaktionen auch dazu dient, illegale Geschäfte zu tätigen oder zu verschleiern.

Neues von einem Institut: Blackrock

Nun meldet sogar Der Aktionär den Startschuss Sommerrallye und greift zu. Hintergrund sind zum Einen charttechnische Betrachtungen und auf der fundamentalen Seite die Meldung, dass Blackrock „auslote“, in den Kryptomarkt einzusteigen. Es gab allerdings wenig konkrete Informationen, wie ein solcher Einstieg aussehen könnte. Bereits in der Vergangenheit hieß es, Amazon wolle die Zahlung mittels Bitcoin oder eines anderen Token erlauben. Weitere Informationen blieben dann aus.

Steht eine Neubewertung des Kryptomarktes bevor?

Sollte das Ausloten eines Investments durch Blackrock dazu dienen, die Lage anders zu bewerten, als zuvor? Dies ist nicht der Fall. Es bleibt dabei, dass der Kauf von Kryptowährungen bestenfalls als Investment in digitales Gold betrachtet wird und damit zur Streuung beiträgt. In den meisten Fällen handelt es sich indes um eine Spekulation. Damit meine ich nicht, dass der Markt sich nicht weiterhin vorteilhaft entwickeln kann. Natürlich lauern im Kryptomarkt große Chancen. Es ist jedoch erstaunlich, wie teilweise selbst erklärte Buffett-Jünger keinen Widerspruch darin erkennen können, bei Kryptowährungen zuzugreifen.

Stick to your principles

Dabei muss man sich nur an Prinzipien halten! Rule No. 1: Never lose money! Rule No. 2: Never forget about rule No. 1. Wer gründlich überlegt, wird erkennen, dass im Kryptomarkt nichts gewiss ist. Es ist daher kaum auszuschließen, Geld zu verlieren. Es trifft daher wohl zu, was Buffett an anderer Stelle auf die Frage geantwortet hat, warum keiner seine Strategie kopiert: Weil niemand langsam, sondern alle schnell reich werden wollen. Da mit Kryptowährungen keine Wertschöpfung erzielt wird, spricht auch dies auf absehbare Zeit dagegen, auf einer weiteren Spekulationswelle mitzureiten.

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Bitcoin – Steht der Crash bevor?

Wenn man die Zutaten für eine Blase braucht, kann man sich derzeit bei Bitcoin bedienen. Lange Zeit war ich mir sehr unsicher, was es mit der zukünftigen Entwicklung der bekanntesten Kryptowährung und der Blockchain-Technologie auf sich haben werde, spätestens, als ein Freund mir von seinen mehr oder weniger zufälligen Gewinnen berichtete. Gestern Abend ist mir aber endgültig klar geworden, dass an der ganzen Sache etwas faul sein könnte. Weiterlesen

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Bitcoin: Go short or go home

Nachdem ich mich am Wochenende nochmals ausführlicher mit Bitcoins befasst habe, hat sich für mich der Eindruck bestätigt, dass es sich um eine interessante Spekulation handelt, Bitcoins zur halbwegs soliden Geldanlage oder als Beimischung aber nicht geeignet sind. Das Argument der fehlenden Wertschöpfung ist mittlerweile schon weit verbreitet. Hinzu kommt aus meiner Sicht entscheidend, dass […]

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Going long on Bitcoins

Vor ein paar Tagen erzählte mir ein Freund, dass er kürzlich einen Bitcoin verkauft hat: Verkaufspreis 1.940,– EUR. Einkaufspreis vor einigen Jahren: zwischen 30,– und 40,– EUR. Eine Traumrendite! Viele fragen sich daher jetzt, ob sie noch einsteigen sollen, ob die Entwicklung so weitergeht, und warum sie so eine Gelegenheit verpasst haben. Ganz einfach: man […]